| Region | Land | Fläche | akt. Wachstum 2026 | Einwohner | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2025 | 2026 | 2030 | 2040 | 2050 | 2060 | ||||
| West Bengal | Indien (i) | 87.853 km² | 0,4 % |
97.598.000
|
100.106.000
|
100.576.000
|
102.071.000
|
100.030.000
|
93.940.000
|
87.419.000
|
Der indische Bundesstaat West Bengalen bleibt demografisch aufgrund der extrem dichten Siedlungstruktur weiterhin sehr interessant: Die Urbanisierung ist dort noch langfristig nicht abgeschlossen ganz im Gegensatz zum natürlichen Bevölkerungswachstum; Die Geburtenrate in West Bengalen erreicht im Jahr 2025 mit 1,3 Kindern pro Frau einen historisch niedrigen Wert welcher ältere Bevölkerungsprognosen merklich korrigiert. In Sichtweise von M.d.Z. wächst die Einwohnerzahl im Bundesstaat aufgrund eines noch ausklingenden Geburtenüberschusses geringfügig um sinken. Im Jahr 2033 würde der Höhepunkt bei rund 103 Millionen Menschen liegen um anschließend - auch wegen eines negativen Wanderungssaldos, auf 94 Millionen Menschen bis zum Jahr 2050 zu sinken.
Das Städtewachstum in der Provinz konzentriert sich naturgemäß auf das übermächtige Kraftzentrum Kolkata wo mit Abstand die meisten städtischen Menschen im Bundesstaat leben. Erst mit sehr großem Abstand bildet der industrielle Ballungsraum der Asansol Metropole mit 1,6 Millionen Menschen (stand 2025) die zweitgrößte Stadt. Weiterhin bleibt eine Zuwanderung aus ländlichen Räumen in die Städte von Belangen da im ländlichen und kleinstädtischen Bereich wiederum mit Abstand mehr Menschen leben. Sind es im Jahr 2025 mit 20,8 Millionen Menschen die in den drei Millionenstädten der Provinz leben werden es nach Berechnungen von M.d.Z. im Jahr 2050 mit 44,4 Millionen mehr als doppelt so viele werden. Gleichzeitig sinkt die Überzahl jener Menschen die außerhalb einer Millionenstadt leben von 79,3 Millionen (2026) auf 49,1 Millionen im Jahr 2050. Dennoch bleiben in allen Bereichen, ob Land, Kleinstädte, Großstädte und Metropolen auch nach dem Jahr 2050 die demografische Situation geprägt von einer sehr hohen Bevölkerungsdichte; mit 94 Millionen Menschen im Jahr 2050 - oder 87 Millionen im Jahr 2060 lebt dann noch immer extrem viel Population auf engstem Raum, welcher mit 87.853 Quadratkilometer nur wenig größer ist als Österreich.
Die folgende Liste zeigt die Millionenstädte in Westbengalen und ihre Entwicklung bis 2050:
| Stadt: | Einwohnerzal 2025 | Einwohnerzahl 2050 |
| Kolkata | 17.895.000 | 33.383.000 |
| Asansol | 1.606.000 | 2.215.000 |
| Shiliguri | 1.308.000 | 5.062.000 |
| Durgapur | 788.000 | 1.586.000 |
| Bardhaman | 471.000 | 1.110.000 |
| Malda | 421.000 | 1.110.000 |
| Millionenstadtbevölkerung | 20.809.000 | 44.466.000 |
| Übrige Bevölkerung | 79.207.000 | 49.474.000 |
Abesehbar erscheint eine weitere Dominanz von Kolkata wo im Jahr 2050 bereits mehr als jeder Dritte Einwohner in Westbengalen leben könnte. Sehr auffällig ist die Entwicklung einer weiteren Stadt ganz hoch im Norden der Provinz, nahezu in Sichtweite zum Himalaya: Shiliguri als Handelszentrum zum abgelegenen Nordosten (Assam, Manipur) liegt zwar noch im Flachland und erhitzt sich zukünftig naturgemäß weiter was Städtebauliche Herausforderungen bedeutet, wächst aber bis in die ersten Ausläufer der Berge nach Norden weiter was allgemein in der Lage eine viel höhere Lebensqualität bedeutet wie all die anderen Städte in der flachen, feuchtheißen Tiefebene. Aufgrund der sehr hohen Population im Hinterland der ländlichen Bereiche, wächst Shiliguri in der Dynamik zukünftig am stärksten in Westbengalen und erreicht mit rund fünf Millionen Menschen im Jahr 2050 eine herausragende Größe innerhalb des Bundesstaates. (Schätwert von M.d.Z.) Jedoch bleibt Kolkata - zudem als drittgrößte Metropole Indiens gegenwärtig als auch zukünftig, mit 33,5 Millionen Menschen im Jahr 2052 auf seinem Höhepunkt, die mit weitem Abstand wichtigste Stadt in der Region.
Wie im ganzen Bundesstaat verliert mittel und langfristig auch Kolkata an Bevölkerungszahl weil - wie auch in den anderen Metropolen der Gangestiefebene, vor allem die allgemeine Lebensqualität nicht an jener anderer Städte und Metropolen, z.B. in Südindien heranreicht. Zum einen zeichnet zukünftig noch immer ein größeres Wohlstandsgefälle zwischen einzelnen Bundesstaaten in Indien sowie klimatische Nachteile die Lebensqualität aus; Westbengalen und seine Städte leiden in Zukunft noch mehr an schweren Hitzewellen sowie starken Überschwemmungen. (heftig einsetztender Monsun) Kolkata hingengen bleibt bis in ferner Zukunft wiedersprüchlicher Natur, stellt Millionen Migranten welche teils in Ausland ziehen und nimmt im Gegenzug viele Menschen aus anderen Bundesstaaten auf. Allein die schiere Größe der Stadt und eine wirtschaftliche Dynamisierung verschafft 12 Millionen wohlhabende Menschen, die im Jahr 2050 rund 35% der Bevölkerung Kolkatas stellen werden. (imJahr 2025: 3,6 Mio.) Das erzeugt einen großen Markt, u.a. für Dienstleistungen; Gesundheit und Konsum welcher Arbeitskräfte bis ins benachbarte Bihar anzieht. Biharis leben im Jahr 2050 laut Annahme von M.d.Z. mit 3, 3 Millionen als größte Gruppe inländischer Zuwanderer in Westbengalen. (2025: mindestens 1,5 Millionen) Bihar ist deutlich ärmer als Westbengalen sowie der Bundesstaat Jahrkhand welcher mindestens zwei Millionen Zuwanderer zwischen 2020 bis 2050 in Westbengalen stellt. Selbst aus Bangladesch bleibt trotz massiver politischer Wiederstände zumeist in Zukunft eine Wahrscheinlichkeit zur Migration - in den ganzen Bundesstaat da Sprache und Kultur sehr integral sind, zumindest wenn religiöse Eigenschaften da Westbengalen und Bangladesch aufgrund der verschiedenen Religionen nahezu unversöhnlich getrennt sind.
Während viele Menschen aus noch ärmeren Gebieten nach Westbengalen kommen, ziehen wiederum viele Einheimische aus, meist besser ausgebildete Arbeitskräfte. Somit entsteht ein gewisser Austausch soadass die Einwohnerzahl sich in Westbengalen nicht zu merklich reduziert. Neuerdings verleitet ein außerordentlicher Rückgang der Geburtenzahlen zu reduzierteren Ergebnissen in fernerer Zukunft (ab dem Jahr 2050 bis 2060) mit Sterbeüberhänge ab ca. dem Jahr 2036, was bis dahin zu einem natürlichen Bevölkerungsrückgang führen würde. Insgesamt verliert Westbengalen langfristig mehr Menschen zum einen durch einen Abwanderungsüberschuss zum anderen wegen der natürlichen Entwicklung wo die Geburtenzahlen von den Sterbezahlen überrundet werden (ab ca.2036).
Aussichten nach 2050 bis 2060:
Wie das benachbarte Bangladesch wird auch die klimatische Lage im topografisch sehr änhnlichen Westbengalen zukünftig deutlich schwieriger: steigende Hitzewellen und drastische Überflutungen aufgrund eines störungsanfälligen Monsunzyklus, sowie langfristig ein steigender Meeresspiegel erzeugen über die Zeit eine Mentalität in Abwanderkultur; Umfragen aus Medienberichten sagen das über 20% der Westbengalen ernsthaft darüber nachdenken den Bundesstaat dauerhaft zu verlassen. In den Berechnungen von M.d.Z. wird jedoch nur vorsichtig davon ausgegangen das nur ein teil der Mittelschicht es in den kommenden Jahrzehnten schaffen wird die realistischen (oft finanziellen) Mittel aufzubringen um dauerhaft in ein anderes Land zu ziehen. Anderseits werden die Bemühungen zur Haltung oder möglichen Steigerung der Lebensqualität in Zukunft immense Ausmaße annehmen da der bei Weitem größte Teil der 100 Millionen Westbengalen sehr Heimatverbunden bleiben. Mit 87 Millionen Einwohner im Jahr 2060 leben zwar deutlich weniger Menschen im Bundesstaat, aber beispielsweise noch immer viel mehr als Deutschland zu dieser Zeit zählen könnte mit 81 Millionen.
Anstieg des Meeresspiegels nach 2050:
Westbengalen ist von allen indischen Bundesstaaten am meisten von Überflutungen bedroht und wird deshalb gezielt die meist umfassenden Anstrengungen im Wasserbau unternehmen. (Deiche, Kanäle, Schleusen) Wahrscheinlich wird die Südküste nach 2050 teils aufgegeben werden müssen da Sturmfluten immer weiter ins Landesinnere vordringt und das Salzwasser bis zu 20 Kilometer Landeinwärts jedes Ackerland unbrauchbar macht. Versalzungen und Erosionen sowie längere Hochwasserperioden zerstören auch das große Naturschutzgebiet der Sunderbands ungefähr ab Mitte des Jahrhunderts und bedürfen eine durchgänginge Deichkonstruktion um Kolkata langfristig vor dem Meer zu schützen. Auf Satellitenkarten ist somit ein vulnerabeles Küstengebiet um 6.000 km² zu umreißen welches ca. ab 2050 bereits versalzt oder sogar dauerhaft überschwemmt sein könnte. Für einen Bundesstaat mit 87.000 km² Gesamtfläche währe das viel Land. Deshalb ist in Annahme von M.d.Z. die neue Hafenstadt Haldia, die als Ersatz für den historisch versandeten Hafen von Kolkata gedacht war, in der Einwohnerzahl ab 2040 wieder rückläufig. Zu komplex wäre es eine künftige Planstadt mit Millionenbevölkerung (die in Westbengalen schnell entstehen könnte) im Wasserbau großflächig anzulegen. Haldia wird wahrscheinlich so sehr unter Hochwasser bei gleichzeitiger Hitzesteigerung leiden das viele Einwohner die Stadt wieder verlassen sodass nur die technisch Deichgeschützten Zentralbereiche verbleiben.
| Staat (Code) | Fläche | akt. Wachstum 2026 | Einwohner | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2025 | 2026 | 2030 | 2040 | 2050 | 2060 | |||
| Indien (IN) | 3.287.263 km² | 0,85 % |
1.349.254.000
|
1.416.930.000
|
1.429.431.000
|
1.476.246.000
|
1.542.469.000
|
1.528.867.000
|
1.472.123.000
|
| Stadt (⇳) | Staat (⇳) | Region (⇳) | Fläche (⇳) | akt. Wachstum 2026 (⇳) | Einwohner | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2025 | 2026 | 2030 | 2040 | 2050 | 2060 | |||||
| Shiliguri (i) | Indien (i) | West Bengal (i) | 98 km² | 5,6 % |
1.071.000
|
1.308.000
|
1.381.000
|
1.700.000
|
3.542.000
|
5.062.000
|
6.127.000
|
| Haldia | Indien (i) | West Bengal (i) | 53 km² | 5 % |
238.000
|
287.000
|
***
|
370.000
|
510.000
|
408.000
|
275.000
|
| Durgapur | Indien (i) | West Bengal (i) | 135 km² | 2,6 % |
706.000
|
788.000
|
810.000
|
902.000
|
1.349.000
|
1.586.000
|
1.558.000
|
| Malda (Ingraj Bazar) | Indien (i) | West Bengal (i) | 15 km² | 2,5 % |
383.000
|
421.000
|
431.000
|
472.000
|
684.000
|
1.110.000
|
1.074.000
|
| Bardhaman | Indien (i) | West Bengal (i) | 37 km² | 2,5 % |
423.000
|
471.000
|
483.000
|
533.000
|
885.000
|
1.110.000
|
1.027.000
|
| Asansol-Metropole (i) | Indien (i) | West Bengal (i) | 157 km² | 2,1 % |
1.466.000
|
1.606.000
|
1.639.000
|
1.780.000
|
2.225.000
|
2.215.000
|
2.058.000
|
| Kolkata (i) | Indien (i) | West Bengal (i) | 885 km² | 2 % |
16.711.000
|
17.895.000
|
18.288.000
|
19.913.000
|
28.058.000
|
33.383.000
|
30.260.000
|
| Baharampur/Berhampore | Indien (i) | West Bengal (i) | 27 km² | 1,7 % |
350.000
|
375.000
|
***
|
412.000
|
556.000
|
722.000
|
697.000
|
| Habra-Ashoknagar | Indien (i) | West Bengal (i) | 21 km² | 1,2 % |
379.000
|
414.000
|
***
|
448.000
|
595.000
|
665.000
|
632.000
|