| Stadt (⇳) | Staat (⇳) | Region (⇳) | Fläche (⇳) | akt. Wachstum 2026 (⇳) | Einwohner | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2025 | 2026 | 2030 | 2040 | 2050 | 2060 | |||||
| Athen | Griechenland (i) | 405 km² | -0,15 % |
3.393.000
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3.334.000
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3.331.000
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3.302.000
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3.206.000
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3.158.000
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3.260.000
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Athen gehört zu den wenigen Metropolen mit sinkender Bevölkerungszahl in langfristiger Zukunft. Ein Grund ist das hohe Durchschnittsalter der Bevölkerung bei geichzeitig mäßiger Wirtschaftskraft und damit verbundener geringer Zuwanderung aus dem Ausland. Wahrscheinlich bleibt auch bis 2050 die Geburtenrate weiterhin sehr niedrig bei zugleich stark ansteigenden Sterbefällen aufgrund der steigenden Alterung allgemein. Erschwerend kommt auch langfristig hinzu das politische Tendenzen eine dynamische Zuwanderung hemmen. Dennoch geraten im Speziellen nach Athen ausreichend genug Menschen aus dem Ausland in systemrelevante Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft die weniger von Automatisierung und KI betroffen sind (Gesundheit, Pflege, Bauarbeiten) und finden in der Millionenstadt bereits Anschluss an ihre jeweiligen Comunnitys - im Gegensatz zu anderen Gebieten in Griechenland wo Sprachbarrieren selbst in kleineren Großstädten eines der deutlichsten Probleme sind; die griechische Sprache ist im Ausland kaum populär und nur in Athen und Thessaloniki ist es möglich mit Englisch zu überbrücken. Das ist eines der Gründe warum Athen nicht noch stärker in der Einwohnerzahl absinken wird da stetig eine Zuwanderung, speziell aus Indien, Pakistan, Bangladesch dem Iran, Afghanistan und auch aus Afrika, stattfinden wird.
Dennoch bleibt zu erwarten das ein hohes Geburtendefizit und hohe Sterbeüberschüsse sowie eine kontinuirliche Abwanderung einheimischer Populationen (besonders gut ausgebildete Arbeitskräfte) zahlenmäßig mehr die Stadt verlassen als zuwandern. Vor allem für einheimische Athener bleiben z.B. deutsche Städte oder das EU-Ausland auch in Zukunft deutlich bessere Optionen um finanziell mehr zu erreichen. Zusätzlich ziehen mehr Athener wieder zurück in ihre Heimatorte auf dem Land weil sie ein Alter erreicht haben welches die Millionenstadt als zu anstrengend erscheinen lässt. Athen ist wenig Grün, sehr dicht bebaut und noch wenig Altengerecht ausgebaut. Auch bei jungen einheimischen Griechen ist ein Trend abseits der übergroßen Hauptstadt zum lokalen Land oder Provinzstadtleben erkennbar; die Lebenskosten in Kleinstädten sind deutlich niedriger als in Athen bei gleichzeitig hohen Lebensstandard.
Erst in den 2050'er Jahren ist nach Ansicht von M.d.Z. wieder ein leichter Anstieg der Einwohnerzahl in Groß-Athen zu erwarten. Wie auch in anderen europäischen Metropolen kommen wahrscheinlich ab 2045 deutlich mehr Menschen aus sehr bevölkerungsreichen Weltregionen wie Südasien (Indien, Pakistan) sowie aus Afrika und Nahost in europäische Breiten um dem Klimawandel zu entgehen. Selbst die sommerheiße Stadt Athen ist im Jahr 2050 deutlich angenehmer als beispielsweise Delhi (Indien) Lahore (Pakistan) oder Lagos, Kairo und Adis Abeba (Afrika) zu prognostizieren. Aus den übervölkerten Ländern des Südens werden es viel mehr die einkommensstärkeren Gruppen sein die es sich finanziell leisten können die zukünftig schärferen Zuwanderungsbeschränkungen zu überwinden. Zugleich bleibt die humanitäre Migration weiterhin relevant, wenngleich in fernerer Zukunft weniger stark ausgeprägt als Gegenwärtig - da politisch sehr ungünstige Entwicklungen im Umgang mit irregulären Migranten zu erwarten sind. Vor allem in Griechenland.
Athen könnte aber aufgrund der Bevölkerungsentwicklung auch langfristig eine kostengünstigere Metropole bleiben im Vergleich zu den Städten im nördlicheren Europa. Bauliche Expansionen führen zumeist in die Erneuerung und Erhaltung vorhandener Baussubstanz was eine Flächenexpansion von Athen sehr gering hält. Problematisch bleibt ein höherer Leerstand von Wohnraum aufgrund der Zunahme von Zweit und Drittwohnungen wohlhabender Mittel und Nordeuropäer was den Wohnungsmarkt im Athen der Zukunft deutlich steigern kann.
| Staat (Code) | Fläche | akt. Wachstum 2026 | Einwohner | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2025 | 2026 | 2030 | 2040 | 2050 | 2060 | |||
| Griechenland (GR) | 131.957 km² | -0,3 % |
10.551.000
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10.404.000
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10.373.000
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10.253.000
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9.700.000
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9.283.000
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9.123.000
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